
Veranstaltungen 2025
Donnertsag, 15. Mai 2025, 19. 00 Uhr,
Eschachhalle Obereschach
Freitag, 16. Mai 2025, 19.00 Uhr,
Eschachhalle Obereschach
Musiktheater: Uffrur des Stefan Rahl
Ein Musiktheaterstück, gespielt von 149 Schülerinnen und Schüler der Stefan-Rahl-Grundschule Obereschach mit Unterstützung des Kulturkreises Eschach e.V.
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Samstag, 24. Mai 2025, 15.00 Uhr
Klosterspaziergang I
Eintritt frei, um eine Spende wird geben.
Dr. Ulrich Höflacher führt durch die Klosteranlage Weißenau und erklärt alle Gebäude in ihrer Architektur und Funktion. Auch ein Abstecher an das neue Bauernkriegsdenkmal ist vorgesehen.
Treffpunkt beim Torhaus. Dauer des Rundgangs etwa 90 Minuten. Der Rundgang endet in der Kapelle Mariatal.
Das Ölgemälde zeigt die barocke Klosteresidenz, wie sie ab 1709 bis 1766 realisiert worden ist.
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Sonntag, 20. Juli 2025, 19.00 Uhr
Magdalenenfest
Münster
Abschiedskonzert
Letzte Gelegenheit die Holzhey-Orgel im Konzert zu erleben. Im Oktober wird die Denkmalorgel für zwei Jahre im Rahmen der laufenden Renovierungsarbeiten verschalt und kann nicht gespielt werden.
Karten zu 12 € (Schüler, Studierende und Auszubildende 6 €) sind ab 18.30 Uhr am Kirchenportal erhältlich.
Freitag, 1. August 2025, 7.30 Uhr bis etwa 18.30 Uhr
Kulturfahrt nach Herrenberg und Blaubeuren
Abfahrt an der Turn-und Festhalle Weißenau
Reiseleitung: Bernd Bergemann und Dr. Ulrich Höflacher
In Zusammenarbeit mit dem Christlichen Familienkreis Weißenau
Kosten: 50 €; Anmeldung ab 1. Juli bei Bernd Bergemnann, Tel. 0751/61073
In Herrenberg besuchen wir das Glockenmuseum, das über 25 historische Glocken beherbergt und auch über ein großes Glockenspiel (Carillon) verfügt. Somit besitzt die sehenswerte Stiftskirche das größte Geläute Deutschlands.
Anschließend besuchen wir die mittelalterliche Klosteranlage in Blaubeuren. Ähnlich wie Blaubeuren hat Weißenau vor der barocken Neugestaltung ausgesehen. Die Blaubeurer Madonna ist der Weißenauer zum Verwechseln ähnlich, nur steht sie dort im ursprünglich gotischen Hochaltar. Neben dem Besuch der Stiftskirche werden wir einen kurzen Spaziergang an den Blautopf unternehmen, die größte Karstquelle der Schwäbischen Alb.
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Samstag, 20. September 2025, 15.00 Uhr
Klosterspaziergang II
Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten.
Dr. Ulrich Höflacher führt durch die Klosteranlage Weißenau und erklärt alle Gebäude in ihrer Architektur und Funktion. Auch ein Abstecher an das neue Bauernkriegsdenkmal ist vorgesehen.
Treffpunkt beim Torhaus. Dauer des Rundgangs etwa 90 Minuten. Der Rundgang endet in der Kapelle Mariatal.
Das Foto entstand bei einer Fürhung durch das Klosterareal vor zwei Jahren.
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Freitag, 26. September 2025, 19.00 Uhr
Magdalenensaal Weißenau, Abteistraße 4
Vortrag Benedikt Grammer:
"Die hörbare Vielfalt der Jahrhunderte: Eine Reise durch die Glockenlandschaft Oberschwabens."
Einritt frei, um eine Spende wird gebeten.
Der faszinierende Vortarg mit Hörbeispielen und Fotos wurde im letzen Jahr schon einmal gehalten und ist eine fundierte Vorbereitung für die Glockenweihe am nächsten Tag.
Die Dreifaltigkeitsglocke hängt noch am alten Holzjoch aus dem Jahr 1753. Sie bildet das Fundament des Weißenauer Geläutes. Mit ihren über 5 Tonnen Gewicht ist sie eine der schwersten und klangschönsten Glocken in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Sie soll nun vier Schwestern bekommen. Drei kleinere Glocken sollen die Verluste der letzten Jahrzehnte ausgleichen und eine größere Glocke das klangliche Fundament verstärken. Zukünftig soll auch die evangelische Gemeinde einige Glocken läuten können, die bisher keinen Zugang zu den Glocken hatte. Die evangelische Kirchengemeinde feiert ihre Gottesdienste im Kapitelsaal des ehemaligen Klosters und deshalb gibt es keinen Glockenturm. Das gemeinsame Glockenprojekt soll die Ökumene stärken.
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Samstag, 27. September 2025, 15.00 Uhr
GLOCKENWEIHE AUF DEM MÜNSTERPLATZ
in Weißenau
Mit Bischof em. Dr. Gebhard Fürst und Prälatin Gabriele Wulz
Durch großzügige Spenden konnten drei kleine Glocken neu gegossen werden, die verlorengegangene ersetzen. Eine große Glocke wurde aus Füssen erworben, da dort eine Kirche abgerissen worden ist. Sie wird im Münster Weißenau eine neue Heimat finden. Das Foto zeigt den Guss der "Hoffnungsglocke". Das glühende Metall strömt in die Glockenform und die austretenden Gase entzünden sich. Die "Hoffnungsglocke" wurde von evangelischen und katholischen Christen gemeinsam gestiftet.
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Sonntag, 19. Oktober 2025, 17.00 Uhr
Höfische Musik aus Baden und Württemberg
Festsaal Weißenau, ZfP
Ensemble Timeless Baroque
Sibylla Elsing, Sopran
Moderation: Dr. Jörg Riedbauer
Ein Barockkonzert in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Ravesburg. Karten bei Tourist Information Ravensburg Tel. 0751/822828 oder www.reservix.de
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Unsere CD-Empfehlung:
Über folgenden Link gewinnen Sie einen Eindruck von der Arbeit bei der Produktion der CD:
Die CD ist beim Kath. Pfarramt Weißenau, Abteistraße 4, zu € 15 während den Bürozeiten erhältlich.
Montag, Dienstag und Freitag 9.00 - 12.00 Uhr
Donnerstag 15.00 - 18.00 Uhr
Tel. 0751/61590
Eine Rezension von Wolfram Frommlet ist erschienen unter der Kolumne "Kultur erleben" in der Schwäbischen Zeitung Ravensburg vom 22. November 2021.
Hier seine Rezension in Auszügen:
(...) "Weber und Simon verschmelzen zu einem transzendentalen Raum, mit dem Abstand von 1000 Jahren klingt Hildegard von Bingen in minimalistischen Klängen so modern, wie man es bei John Cage oder Karlheinz Stockhausen wieder hört. Zur Zeit von Bingens muss die selbstbewusste Sopranstimme, wie Wiltrud Weber sie singt, eine sensationelle Neuerung gewesen sein. Und verblüffend nah an diesen Räumen, die wie eine Befreiung wirken aus der irdischen Zerstörung, ist Rainer Oleaks 'Lumen' mit der geradezu archaischen Klarheit von Wiltrud Weber, mit der sie, hoffnungsvoll, bewegend schlicht, in Ara-mäisch, der Sprache Jesu, 'The Lord's Prayer' in ihrer eigenen Vertonung singt.
Gregor Hübner hat (...) für Wiltrud Weber 'Sei mutig und entschlossen' komponiert, ein überzeugendes Stück feministischer Individualität. Reiner Schuhenn (...) vertonte in seiner "Missa per una voce" eine Theologie der 'Befreiung' von Pathos, von erstickten religiösen Gewissheiten. Da hört man Risse und Herausforderungen, das sind kühne, offene Töne, die Wiltrud Weber zeitgemäß beunruhigend aus Schuhenns moderner Sakralität herausholt. Diese Missa und Webers unprätentiös nüchterne und deshalb so packende Interpretation hat etwas Dialogisches - man möchte darüber reden und nicht weihevoll schweigen. Überraschend, wie Gregor Simon in seiner 'Suite francaise sur Ave Maria' die Holzhey-Orgel spielt - fragile Klangfelder, transparent registriert, bekommt sie für Momente einen geradezu modernen Klang. Simons Kompositionen haben eine zeitgemäße, eine autarke sakrale Ästhetik.
Eine weitere musikalische Entdecckung ist (...) 'Jubilate Deo', in der Fassung des 1744 verstorbenen André Campra, in dessen rokokohafter Verspieltheit und spätbarockaler Sinnenfreude verschmelzen Gregor Simon und Wiltrud Weber -Orgel und Sopran- zu einem freudvollen Schluss in schwieriger Zeit."