Konzerttermine

Über folgenden Link gewinnen Sie einen Eindruck von der Arbeit bei der Produktion der CD:

 

https://youtu.be/kn45QC8PVLc

 

Die CD ist beim Kath. Pfarramt Weißenau, Abteistraße 4, zu € 15 während den Bürozeiten erhältlich.

Montag, Dienstag und Freitag 9.00 - 12.00 Uhr

donnerstags 15.00 - 18.00 Uhr

Tel. 0751/61590

 

Eine Rezension von Wolfram Frommlet ist erschienen unter der Kolumne "Kultur erleben" in der Schwäbischen Zeitung Ravensburg vom 22. November 2021.

Hier seine Rezension in Auszügen:

(...) "Weber und Simon verschmelzen zu einem transzendentalen Raum, mit dem Abstand von 1000 Jahren klingt Hildegard von Bingen in minimalistischen Klängen so modern, wie man es bei John Cage oder Karlheinz Stockhausen wieder hört. Zur Zeit von Bingens muss die selbstbewusste Sopranstimme, wie Wiltrud Weber sie singt, eine sensationelle Neuerung gewesen sein. Und verblüffend nah an diesen Räumen, die wie eine Befreiung wirken aus der irdischen Zerstörung, ist Rainer Oleaks 'Lumen' mit der geradezu araischen Klarheit von Wiltrud Weber, mit der sie, hoffnungsvoll, bewegend schlicht, in Ara-mäisch, der Sprache Jesu, 'The Lord's Prayer' in ihrer eigenen Vertonung singt.

Gregor Hübner hat (...) für Wiltrud Weber 'Sei mutig und entschlossen' komponiert, ein überzeugendes Stück feministischer Individualität. Reiner Schuhenn (...) vertonte in seiner "Missa per una voce" eine Theologie der 'Befreiung' von Pathos, von erstickten religiösen Gewissheiten. Da hört man Risse und Herausforderungen, das sind kühne, offene Töne, die Wiltrud Weber zeitgemäß beunruhigend aus Schuhenns moderner Sakralität herausholt. Diese Missa und Webers unprätentiös nüchterne und deshalb so packende Interpretation hat etwas Dialogisches - man möchte darüber reden und nicht weihevoll schweigen. Überraschend, wie Gregor Simon in seiner 'Suite francaise sur Ave Maria' die Holzhey-Orgel spielt - fragile Klangfelder, transparent registriert, bekommt sie für Momente einen geradezu modernen Klang. Simons Kompositionen haben eine zeitgemäße, eine autarke sakrale Ästhetik.

Eine weitere musikalische Entdecckung ist (...) 'Jubilate Deo', in der Fassung des 1744 verstorbenen André Campra, in dessen rokohafter Verspieltheit und spätbarockaler Sinnenfreude verschmelzen Gregor Simon und Wiltrud Weber Orgel und Sopran zu einem freudvollen Schluss in schwieriger Zeit."

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Freitag, 27. Mai 2022, 19.30 Uhr

Magdalenensaal, Abteistraße 4

"Sie waren die Avantgarde für eine bessere Welt"

Wolfram Frommlet liest jüdische Literatur und Philosophie des 20. Jahrhunderts 

verbuden mit persönlichen Annäherungen

Andieh Merk spielt auf Querflöte und Saxofon jüdische Musik des 20. Jahrhunderts

 

Karten zu € 6 sind ab 19.00 Uhr an der Abendkasse erhältlich.

Schüler, Studierende und Auszubildende frei.

 

Wolfram Frommlet studierte Kulturwissenschaften und Gesang. Tätigkeiten bei den Münchner Kammerspielen, beim Gärtnerplatz-Theater, an der Münchner Kammeroper, beim Staatstheater Kassel, bei der Stadt Marl, bei ARD HF und FS.  Medien- und Kulturprojekte in Asien und Afrika für internationale Organisationen. Diverse Auszeichnungen und

zahlreiche Publikationen. Seit 1998 zurück in Ravensburg. Seither Lesungen mit Musikern und Musikerinnen der Region, Dozent an diversen Hochschulen und öffentliche Kunstprojekte.

Andieh Merk ist ein Multi-Instrumentalist auf Klarinette, Flöten, Saxofone und Percussion. Er spielte am Wiener Burgtheater, am Théatre des Capucins Luxemburg, auf zahlreichen Jazz- und Theaterfestivals, in diversen Bands der Region, Jazz & Poesie, Musiklesungen, diverse Auftritte mit Wolfram Frommlet.

 

Eindrückliche Lesung mit Wolfram Frommlet und Andieh Merk

 

Der Kulturkreis Eschach e.V. veranstaltete am vergangenen Freitag zum ersten Mal eine Lesung im Magdalenensaal in Weißenau. Und man hätte mit dem Referenten keine bessere Wahl treffen können. Wolfram Frommlet sprach in eindrücklichen Worten vom jüdischen Leben in Deutschland vor allem im 20. Jahrhundert. Die Warnung der jüdischen Intellektuellen vor Krieg und Faschismus, vor Ausgrenzung und Entmenschlichung erzeugte eine abgründige Beklemmung, da der Krieg in der Ukraine überwundene Ängste mit Wucht wieder erstehen lässt.

Zum Gelingen des tiefgründigen Abends trug wesentlich auch Andieh Merk bei, ein Magier auf der Querflöte, der dem Instrument sogar Mehrstimmigkeit entlocken kann.

Daneben spielte er auf dem Saxofon oder trommelte zum Metronom auf dem Fußboden. Ein Höhepunkt des Abends war die Rezension von Paul Celans „Todesfuge“, von Frommlet fast wie ein Musikstück vielfarbig intoniert und mit Knacksgeräuschen des Mahlwerks einer Kaffeemühle von Andieh Merk illustriert.

Der Madalenensaal war akustisch für die sonore Sprechstimme von Wolfram Frommet und die einzelnen Instrumente wie geschaffen. Franz Feldmann, Vorsitzender des Kulturkreises, ließ deshalb schon anklingen, dass mit anderem Programm im nächsten Jahr eine Fortführung der Lesung denkbar sei.   Ulrich Höflacher   

 

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Freitag, 29. Juli 2022, 9.00 Uhr

Kulturfahrt Rot an der Rot und Roggenburg

 

Leitung: Bernd Bergemann und Dr. Ulrich Höflacher

Eine Veranstaltung zusammen mit dem Christlichen Familienkreis Weißenau

Kosten für Fahrt und Eintritte € 35; Rückkehr nach Weißenau ca. 18.00 Uhr

Verbindliche Anmeldung erforderlich bei Bernd Bergemann; Tel. 0751/61073 oder Mail: bernd.bergemann@t-online.de

 

Von Rot an der Rot wurde das Kloster Weißenau besiedelt. In der Klosterkirche in Rot gibt es neben der Führung zudem ein kleines Konzert auf der dortigen Holzhey-Orgel. Mittagessen in Rot. Roggenburg ist ein Rokokojuwel. Nachmittags Besichtigung von Kirche und Kloster. Anschließend Kaffee in der Klostergaststätte Roggenburg.

 

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Orgelkonzerte bei Kerzenschein 2022

auf der historischen Orgel von Johann Nepomuk Holzhey (1787)

Freitags, 20.30 Uhr

 

Freitag, 9. September 2022, 20.30 Uhr

Helmut Binder, Bregenz

 

Freitag, 16. September 2022, 20.30 Uhr

Andreas Jetter, Chur

 

Freitag, 23. September 2022, 20.30 Uhr

Peter Planyavsky, Wien

 

Karten zu € 9 sind ab 20.00 Uhr am Krichenportal erhältlich.

Die Kirche ist stimmungsvoll mit Kerzen erleuchtet.

Die Programme werden rechtzeitig vor den Konzerten an dieser Stelle veröffentlicht.

 

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Sonntag, 7. Mai 2023, 18.00 Uhr

 

Wolfgang Amadeus Mozart: Große Messe in c-Moll für Soli, Chor und Orchester

Johann Sebastian Bach: Kantate "Du Hirte Israel, höre" für Soli, Chor und Orchester

 

Konzertchor Oberschwaben, Kammerphilharmonie Bodensee-Oberschwaben

Simone Schwark (1. Sopran), Gabriele Hierdeis (2. Sopran), Goetz Philip Körner (Tenor), Hans Porten (Bass)

Leitung: Gregor Simon

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