VERANSTALTUNGEN 2026
Samstag, 25. April 2026, 16.00 Uhr, Klosterspaziergang I, Treffpunkt am Torhaus Torplatz 9
Weißenau ist eine der größten Klosteranlagen Oberschwabens. Im Jahr 1145 gestiftet und vom Prämonstratenserorden besiedelt, wurde die Klosteranlage in der Barockzeit zu einer repräsentativen Klosterresidenz umgestaltet. Beim Spaziergang werden durch Dr. Ulrich Höflacher alle Gebäude in ihrer Architektur und Funktion erklärt. Der Rundgang endet in der Kapelle Mariatal, Kirche des ehemaligen Frauenklosters, in dem die erste Frau von Kaiser Friedrich Barbarossa ihren Lebensabend verbrachte.
Dauer des Spaziergangs etwa 90 Minuten. Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten.
Samstag, 23. Mai 2026, 16.00 Uhr, Münsterplatz
Glockenkonzert
Im letzten Jahr wurden unter Beisein von Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Bischof Dr. Gebhard Fürst neue Glocken für das Münster geweiht. In den letzten Wochen wurden nun die drei kleinen Glocken auf den Südturm gebracht. Heute sollen sie zum ersten Mal erklingen. Aber auch die vorhandenen Glocken werden einzeln angeläutet, erklingen in zahlreichen Klangkombinationen und zum ersten Mal nach 1917 kann wieder das vollständige Barockgeläute erschallen. Die kleinste Glocke wurde 1917 für Kriegszwecke eingeschmolzen und nun wieder neu gegossen. Somit wird ein Kriegssschaden aus dem Ersten Weltkrieg behoben. Und auch zwei abgegangene Glocken aus dem ehemaligen Dachreiter sind durch Neugüsse wieder ersetzt worden. Die große Besonderheit ist, dass auch die evangelische Kirchengemeinde fünf Glocken benutzen kann. Selbst hat sie keine Glocken, weil sich der Gottesdienstraum im ehemaligen Kapitelsaal des Klosters befindet. Die größte der neuen Glocken wurde von evangelischen und katholischen Christen gemeinsam gespendet.
Dauer des Glockenkonzerts etwa 1 Stunde.
Die drei neuen Glocken wurden in der Glockengießerei Bachert in Neunkirchen gegossen. Links die Schutzengelglocke (Ton g", 100 kg) mit der Verkündigungsszene, daneben das Josefsglöckchen (Ton a", 76 kg) und im Hintergrund die ökumenische Hoffnungsglocke (Ton d", 250 kg). Alle Glocken sind wunderbar verziert und tragen auch die Stifternamen. Nach dem Guss wurden sie sorgfältig geputzt und präsentieren sich im hellen Metallglanz.
Samstag, 27. Juni 2026, 19.30 Uhr, Chor des Münsters
Chorkonzert
Ein Chorkonzert ohne Chor. Im Mittelpunkt steht nämlich der renovierte Chor des Münsters, der als erster Bauabschnitt während der laufenden Renovierungsarbeiten wieder zugänglich ist. Das herrliche Chorgestühl und der Hochalter sind Ausstattungsstücke aus dem Frühbarock und wurden 1635 geschaffen. Das Fresko von 1740 erstrahlt nun wieder mit intensiven Farben.
Der Chor diente zum Stundengebet der Stiftsherren. Damit der Raum in seiner alten Funktion erlebbar wird, wird zwischen den Erläuterungen zu den Ausstattungsstücken gregorianische Musik erklingen. Prof. Dr. Stefan Morent wird mit der Schola Cantorum der Universität Tübingen teilweise Musik zu Gehör bringen, die nachweislich in der Weißenauer Klosterkirche erklang. Somit ist das Chorkonzert doch auch ein musikalisches Ereignis.
Dauer ca. 70 Minuten. Der Eintirtt ist frei, um eine Spende wird gebeten.
Freitag, 3. Juli 2026, 19.00 Uhr, Rathaus Oberhofen, Sitzungsgssaal
Im Rahmen der Feierlichkeiten zum Jubiläum 200 Jahre Eschach 1826-2026
Vortrag: Die Geläute in der Ortschaft Eschach mit Benedikt Grammer
Die Glocken prägen oft einen Ort und sind mit ihren Klängen vielen Menschen vertraut und ans Herz gewachsen. Eschach besteht aus vier größeren Teilorten mit ganz unterschiedlichen Geläuten. Benedikt Grammer, der Glockenexperte für Oberschwaben, stellt alle Geläute in Bild und Ton vor. Wer seinen Vortrag im letzten Jahr in Weißenau gehört hat, weiß, das es ein Ohren- und Augenschmaus werden wird. Freuen Sie sich auf die Glockenmusik von Gornhofen, Obereschach, Oberhofen, Mariatal und Weißenau.
Der Eintirtt ist frei, Spenden werden gern angenommen.
Freitag, 31. Juli 2026, 7.00 Uhr bis 20.00 Uhr
Kulturfahrt nach St. Urban und Bad Säckingen
Abfahrt an der Turn- und Festhalle Weißenau am Bahnhof
St. Urban ist eines der bedeutendsten Kulturdenkmale in der Schweiz. Das ehemalige Zisterzienserkloster hat mit Weißenau viel gemeinsam. Beide Klosteranlagen wurden von Franz Beer von Bleichten erbaut. Die Klosterkirche in St. Urban wurde 1717 fertiggestellt und im selben Jahr wurde in Weißenau begonnen, das heutige Münster zu errichten. Die Kirche in Weißenau sollte Beers letztes großes Bauvorhaben werden, denn zwei Jahre nach der Fertigstellung der Weißenauer Kirche starb Beer als geadelter Ratsherr in Konstanz.
St. Urban und Weißenau weisen zwar viele Gemeinsamkeiten auf, aber auch interessante Unterschiede. Diese zu erkunden, wird im Mittelpunkt der Kulturfahrt stehen. Die herrliche Landschaft um St. Urban allein wäre eine Reise wert. Am Nachmittag geht die Fahrt weiter nach Bad Säckingen, einem hübschen Städtchen am Oberrhein. Dort gibt es eine Stadtführung.
Im Fahrpreis inbegriffen sind auch ein Mittagessen samt Getränken in dem hervorragenden Gasthaus "Hirschenbad" in der Nähe von St. Urban. Man braucht also keine Franken einzutauschen. In Bad Säckingen gibt es Kaffee und Kuchen in der besten Konditorei der Kurstadt. Auch dieses ist im Fahrpreis inbegriffen wie selbstverständlich alle Kosten für Fahrt, Eintritte und Führungen.
Da der Weg weit ist, starten wir schon um 7.00 Uhr und werden gegen 10.00 Uhr in St. Urban sein. Rückkehr ist gegen 20.00 Uhr.
Die Fahrt wird vom Kulturkreis Eschach e.V. und dem Christlichen Familienkreis gemeinsam veranstaltet. Bernd Bergemann und Dr. Ulrich Höflacher leiten die Exkursion.
Der Fahrpreis beträgt € 90. Anmeldungen bei Fam. Bergemann, Telefon 0751/61073
Der Fahrpreis ist zu entrichten auf das Konto des Kulturkreises Eschach e.V.
Kreissparkasse Ravensburg IBAN DE12 6505 0110 0093 6810 10
Info:
Franz Beer von Bleichten (1660-1726), Baumeister aus dem Bregenzer Wald, hat eine bedeutende Karriere als Ratsherr in Konstanz gemacht und wurde wegen seines Vermögens vom Kaiser in den Adelsstand erhoben. Er gilt als bedeutendster Architekt der Vorarlberger Bauzunft. Oft betreute er fünf bis sechs Baustellen gleichzeitig. Seine Kirchen in St. Urban und Weißenau sind Höhepunkte in seinem Schaffen. In diesem Jahr gedenken wir seines 300. Todestages. Dazu gibt es im Barockbaumeistermuseum in Au in Vorarlberg eine kleine Ausstellung und ein wissenschaftliches Symposium.
Samstag, 19. September 2026, 16.00 Uhr, Klosterspaziergang II, Treffpunkt am Torhaus, Torplatz 9
Weißenau ist eine der größten Klosteranlagen Oberschwabens. Im Jahr 1145 gestiftet und von Prämonstratensern besiedelt, wurde die Klosteranlage in der Barockzeit zu einer repräsentativen Klosterresidenz umgestaltet. Beim Spaziergang werden durch Dr. Ulrich Höflacher alle Gebäude in ihrer Architektur und Funktion erklärt. Der Rundgang endet in der Kapelle Mariatal, Kirche des ehemaligen Frauenklosters, in dem die erste Frau von Kaiser Friedrich Barbarossa ihren Lebensabend verbachte.
Dauer des Spaziergangs etwa 90. Minuten.
Eintritt frei, Spenden werden gern entgegengenommen.
Das Bild zeigt das alte Amtsgebäude (rechts), das mittlere Arkadengebäude und die dahinterliegenden Fischteiche. Ganz im Hintergrund die Klostermauer und das Komödienhaus.
Samstag, 17. Oktober 2026, 15.00 Uhr, Kapelle Mariatal
Maisuntal wird Mariatal - Besichtigung und kurzes Orgelkonzert
Die Kapelle in Mariatal ist ein Kleinod mit großer Geschichte. Sie war die Klosterkirche eines Frauenkonvents von Prämonstratenserinnen. Der Männerkonvent in Weißenau und das Frauenkloster in Mariatal wurden beide 1145 gegründet. Der Baukörper des Kirchleins stammt aus dem Jahr 1166, wurde aber barock überprägt. Vor allem die Wandgemälde von Carl Stauder tragen wesentlich zur qualitätvollen Ausstattung des Kirchleins bei. Als letztes Ausstattungsstück erhielt die Kapelle eine Orgel von Wolfram Stützle. Sie wird bei einem kurzen Konzert erklingen.
Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten.
Freitag, 6. November 2026, 19.00, Magdalenensaal, Abteistraße 2/4
Die Epoche des Barock - Facetten einer "glanzvollen Zeit"
Vortrag von Rainer Michael Hepp
In erster Linie wird mit dem Begriff "barock" glanzvolle Musik und prachtvolle Architekur in Verbindung gebracht. Doch stimmt das auch? Die Barockzeit jedenfalls beginnt mit einer Katastrophe: dem Dreißigjährigen Krieg. Rainer Hepp, einer der profundesten Kenner der Barockzeit ist durch seine lebendigen Führungen durch die Basilika Weingarten vielen bekannt. Er wird in einem bebilderten Vortrag zeigen, dass "barock" viel mehr umfasst als das, was man so gemeinhin darunter versteht. Die Zeitreise in eine andere Welt verspricht ein interessanter Abend zu werden.
Eintirtt frei, Spenden werden gern entgegengenommen.
Rückblick auf einige Veranstaltungen 2025
Ein weiterer Schritt ist geschafft! Die neuen Glocken wurden am 27. September 2025 feierlich auf dem Münsterplatz geweiht. Andreas Knoch hat am Montag, den 29. September 2025 in der "Schwäbischen Zeitung", Ausgabe Ravensburg, unter der Überschrift
"Weltneuheit": Neue Glocken für das Münster feierlich geweiht
darüber berichtet.
Hier ein Auszug aus seinem Bericht:
Drei neu gegossene Glocken für das Münster Weißenau sind am Samstag geweiht worden. Viele Menschen kamen zu dem besonderen Ereignis - darunter auch Ministerpräsident Winfried Kretschmann.
(...) Auf einem vierspännigen Fuhrwerk wurden die festlich geschmückten Glocken am Samstagnachmittag auf den Münsterplatz gezogen, wo sie vom Schirmherren des Projekts, dem ehemaligen Bischof Gebhard Fürst von der Diözese Rottenburg-Stuttgart, und der Prälatin der evangelischen Landeskirche Württemberg, Gabriele Wulz unter Mitwirkung des Posaunenchors Ravensburg geweiht und - im Fall der aus Füssen übernommenen Glocke - gesegnet wurden.
Neben Bischof Fürst konnte auch Ministerpräsident Winfried Kretschmann als Schirmherr gewonnen werden. Der Grünen-Politiker ließ es sich nicht nehmen, am Samstag persönlich nach Weißenau zu kommen und die Weihe zu begleiten.
Über die ökumenische Glocke freue er sich ganz besonders, sagte Kretschmann in seiner Ansprache und fügte hinzu, dass diese Glocke zusammen mit der gemeinsamen Läuteordnung seiner Vermutung nach eine "Weltneuheit" sei - Ausdruck eines harmonischen Miteinanders, "so, wie wir in Baden-Württemberg miteinander leben".
Kirchenglocken, so Kretschmann, "berühren unsere Herzen und erzeugen Resonanz". Als Politiker und als Ministerpräsident sei es ihm wichtig, fügte er hinzu, "dass die Kirchen ihre gesellschaftliche Gestaltungskraft behalten".
Oberbürgermeister Daniel Rapp würdigte in seinem Grußwort insbesondere das Engagement der zwölf Kuratoriumsmitglieder unter der Leitung von Ulrich Höflacher und die Großzügigkeit der Bürgerinnen und Bürger - insbesondere aus Weißenau -,ohne die das Projekt nicht zustande gekommen wäre.
Über 100.000 Euro an Spenden aus der Bürgerschaft sind so in den vergangenen Monaten zusammengekommen. "Das sagt viel über Weißenau und die Identifikation der Weißenauer mit ihrem Münster", sagte Rapp. Von der Stadt Ravensburg überreichte er Höflacher einen Scheck über 1000 Euro. Geld, das das Kuratorium für die noch anstehenden Arbeiten gut gebrauchen kann.
Um die Glocken in den Türmen aufhängen zu können, bittet das Kuratorium um weitere finanzielle Hilfe. Ab einem Betrag von € 50 wird der Spendername auf einer Tafel genannt, die einen Platz im Münster finden wird. Die Spenden sind wegen ihrer Gemeinnützigkeit steuerlich absetzbar.
Das Spendenkonto bei der Kreissparkasse Ravensburg:
Kulturkreis Eschach e.V. Vermerk Glocken IBAN DE12 6505 0110 0093 6810 10
Die Ministranten und die Mitglieder der Blutreitergruppe sind auf dem Weg zur Mariataler Allee, um die neuen Glocken abzuholen.
Drei wurden neu gegossen, um verlorengegangene Instrumente zu ersetzen:
-Das Josefsglöckchen: Ton a", 75 kg
-Die Schutzengelglocke: Ton g", 100 kg
-Die Hoffnungsglocke: Ton d", 250 kg
Diese drei Glocken bilden zusammen mit der vorhandenen Saturninglocke (Ton e") das künftige Zimbelgeläute des Münsters. Im Jahr 2027 soll das Geläute mit dann zwölf Glocken zum ersten Mal erklingen.
Foto: Ralph Kolb
Neben den drei neu gegossenen Glocken wurde von Füssen die große Glocke der Pfarrei "Zu den acht Seligkeiten" erworben, da diese Kirche abgerissen worden war. Das Fuhrwerk und die Glocken sind prächtig geschmückt. Unter Begleitung der Musikkapelle "Sternberg" werden die Glocken vor das Münster gefahren.
Foto: Ralph Kolb
Der ehemalige Diözesanbischof Dr. Gebhard Fürst hat die Glockensegnung vorgenommen. Von der evangelischen Kirche wirkte Prälatin Gabriele Wulz mit. Die größte der neu gegossenen Glocken ist ein Gemeinschaftsprojekt evangelischer und katholischer Christen. An Ostern sollen die neu gegossenen Glocken zum ersten Mal erklingen, sowohl bei evangelischen als auch katholischen Gottesdiensten.
Foto: Ralph Kolb
Das Münster, welches gerade durch das Land Baden-Württemberg renoviert wird, zeigte sich nach langer Zeit zum ersten Mal wieder ohne Gerüst. Die großartige Fassade des Münsters bildete die beeindruckende Kulisse für die Glockenweihe, bei der auch Ministerpräsident Winfried Kretschmann teilnahm. Regnete es morgens noch in Strömen, hörte der Regen pünktlich zur Glockenweihe um 15.00 Uhr auf.
Foto: Ralph Kolb
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Unsere CD-Empfehlung:
Über folgenden Link gewinnen Sie einen Eindruck von der Arbeit bei der Produktion der CD:
Die CD ist beim Kath. Pfarramt Weißenau, Abteistraße 4, zu € 15 während den Bürozeiten erhältlich.
Montag, Dienstag und Freitag 9.00 - 12.00 Uhr
Donnerstag 15.00 - 18.00 Uhr
Tel. 0751/61590
Eine Rezension von Wolfram Frommlet ist erschienen unter der Kolumne "Kultur erleben" in der Schwäbischen Zeitung Ravensburg vom 22. November 2021.
Hier seine Rezension in Auszügen:
(...) "Weber und Simon verschmelzen zu einem transzendentalen Raum, mit dem Abstand von 1000 Jahren klingt Hildegard von Bingen in minimalistischen Klängen so modern, wie man es bei John Cage oder Karlheinz Stockhausen wieder hört. Zur Zeit von Bingens muss die selbstbewusste Sopranstimme, wie Wiltrud Weber sie singt, eine sensationelle Neuerung gewesen sein. Und verblüffend nah an diesen Räumen, die wie eine Befreiung wirken aus der irdischen Zerstörung, ist Rainer Oleaks 'Lumen' mit der geradezu archaischen Klarheit von Wiltrud Weber, mit der sie, hoffnungsvoll, bewegend schlicht, in Ara-mäisch, der Sprache Jesu, 'The Lord's Prayer' in ihrer eigenen Vertonung singt.
Gregor Hübner hat (...) für Wiltrud Weber 'Sei mutig und entschlossen' komponiert, ein überzeugendes Stück feministischer Individualität. Reiner Schuhenn (...) vertonte in seiner "Missa per una voce" eine Theologie der 'Befreiung' von Pathos, von erstickten religiösen Gewissheiten. Da hört man Risse und Herausforderungen, das sind kühne, offene Töne, die Wiltrud Weber zeitgemäß beunruhigend aus Schuhenns moderner Sakralität herausholt. Diese Missa und Webers unprätentiös nüchterne und deshalb so packende Interpretation hat etwas Dialogisches - man möchte darüber reden und nicht weihevoll schweigen. Überraschend, wie Gregor Simon in seiner 'Suite francaise sur Ave Maria' die Holzhey-Orgel spielt - fragile Klangfelder, transparent registriert, bekommt sie für Momente einen geradezu modernen Klang. Simons Kompositionen haben eine zeitgemäße, eine autarke sakrale Ästhetik.
Eine weitere musikalische Entdecckung ist (...) 'Jubilate Deo', in der Fassung des 1744 verstorbenen André Campra, in dessen rokokohafter Verspieltheit und spätbarockaler Sinnenfreude verschmelzen Gregor Simon und Wiltrud Weber -Orgel und Sopran- zu einem freudvollen Schluss in schwieriger Zeit."